The Final Storm

Uwe Boll ist vielleicht der umstrittenste Regisseur unserer Zeit. Dabei darf man unserem Mann in Hollywood aber nicht den Mut absprechen, interessante und aufwendige Themen anzupacken. Nach dem beachtlichen Tunnel Rats widmet sich Boll nun auch kritischen Projekten wie Darfur oder Siegburg. Nach unzähligen Videospielverfilmungen konzentriert sich Boll nun endlich auf das Wesentliche. Unterhaltsame Filme mit kleinem Budget statt Blockbuster von der Stange. Auch „The Final Storm“ fällt in diese Kategorie. Boll widmet sich in diesem Film seiner Vision des Weltuntergangs.

Die Familie Grady, bestehend aus Tom, seiner Frau Gillian und Sohn Graham, bewohnt eine weit abgelegene Farm. Auf der Welt häufen sich die Anzeichen auf das bevorstehende Unglück: Ein Erdbeben sucht London heim, in Russland explodiert ein Reaktor, die Menschen reagieren mit Panik. Von diesen Ereignissen erfährt die junge Familien nur am Fernseher. Doch alsbald sucht ein schweres Unwetter die Farm heim und der Mond färbt sich blutrot. In dieser düsteren Stimmung sucht ein Fremder mit dem Namen Silias (Luke Perry) eine Unterkunft bis das Gewitter vorüber ist. Trotz anfänglicher Skepsis lassen Tom und Gillian ihn ins Haus. Der Fremde predigt vom Weltuntergang, doch Tom will dies nicht glauben und versucht der Sache auf den Grund zu gehen. Als die Familien merkt, in welcher Gefahr sie sich befindet, entbrennt der mörderische Showdown.

„The Final Storm“ beginnt durchweg unterhaltsam. Der mysteriöse Fremde, der von Luke Perry auch überzeugend gespielt wird, baut eine kontinuierliche Spannung auf. Man weiß nicht, inwiefern Silias eine Rolle bei der bevorstehenden Apokalypse spielt oder was seine wahren Absichten sind. Dazu gesellen sich mystery-typische Elemente. Die Nachbarn sind weg, die Stadt ist bis auf ein paar Randalierer menschenleer und die Tiere sind verschwunden. Die dunkle Grundstimmung lässt sogar darüber hinwegsehen, dass Lauren Holly und Steve Bacic als Ehepaar Grady eigentlich überhaupt nicht zusammenpassen. Bezeichnend dafür steht eine ziemlich lahme Bettszene zu Beginn des Filmes. Trotz dieses Mankos gestaltet sich das Psychospiel zwischen Silias und Tom durchweg unterhaltsam.

Leider kann der Film den guten ersten Eindruck nicht bestätigen. Im weiteren Verlauf schleichen sich viele Längen ein und die Handlung plätschert nur noch vor sich hin. Die Thematik des Weltuntergang tritt zurück und ist im Verlauf lediglich der Nährboden für einen Psychothriller. Hierbei verspielt „The Final Storm“ viele anfängliche Pluspunkte. Es wird nicht erklärt, wieso die Welt untergeht und was mit den Menschen im Ort geschehen ist, die Story konzentriert sich hingegen alleinig auf das Duell zwischen Silias und Tom und es entsteht ein konventionellen Thrill mit mystischen Beigeschmack. Die Spannung geht über die Distanz des Filmes flöten, nur das Ende ist noch überraschend. Als der Zuschauer alle Hoffnung auf eine weitere Erklärung des Weltuntergangs aufgibt, setzt Boll noch einen oben drauf und beschert uns ein äußert offenes Ende. Retten kann dies den Film aber freilich nicht mehr.

„The Final Storm“ ist unter dem Strich nicht mehr als ein gut gemeinter Versuch, Elemente des Psychothrillers mit mystischem Touch zu kombinieren. Die Story verliert leider an Fahrt, als sich der Film immer mehr alleinig auf das Duell zwischen Tom und Silias konzentriert. Einige gute Ideen in der Story gehen leider in der Filmlänge verloren. Der Psychokrieg zwischen den Hauptprotagonisten kann zwar über weite Strecken unterhalten, jedoch fehlt es an überraschenden Momenten und auch an der Action. Besonders im Mittelteil fehlen einfach Konfrontationen und Überraschungen, um den Zuschauer weiter an den Film zu fesseln. Bolls neuer Film ist leider nur unterdurchschnittliche Thrillerkost. Eine höhere Fokussierung auf die Mystery-Elemente hätte dem Film über die vielen Längen hinweggeholfen.

Fazit: Durchschnittlich spannender Thriller mit mystischem Beigeschmack.

Daher:

Meine Wertung: 2/5

The Final Storm, Kanada/Deutschland 2009, Regisseur: Uwe Boll; mit: Luke Perry, Lauren Holly, Steve Bacic, Cole Heppell, Blu Mankuma

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Der blutige Pfad Gottes 2

Satte 10 Jahre sind vergangen seit uns Regiedebütant Troy Duffy mit „Der blutige Pfad Gottes“ einen echten Kultfilm bescherte, der sich auch heute noch einer großen Fangemeinde erfreut. Duffy schafft es in der Zwischenzeit nicht, einen weiteren Film zu realisieren und avancierte in Hollywoodkreisen bereits zur Lachnummer. Nun ist es endlich soweit, die insgesamt 2. Regiearbeit ist im Kasten. Mit diesem Sequel will Duffy wieder an die Erfolge der MacManus-Brüder anknüpfen.

Der Film spielt 8 Jahre nach der öffentlichen Exekutierung des Mafia-Bosses Yakavetta im Gerichtssaal am Ende des ersten Teiles. Die MacManus-Brüder (Sean Patrick Flanery, Norman Reedus) sind nach ihrem letzten Coup in ihrer Heimat Irland untergetaucht. Sie verdienen sich gemeinsam mit ihrem Vater als einfache Schafhirte ihre Brötchen und führen ein gottesfürchtiges Leben. Eines Tages jedoch gibt es schlechte Kunde aus Übersee. Ein bekannter Priester wurde ermordet, der Täter ließ es so aussehen, als wäre es eine Tat der Brüder. Die „Heiligen“ schwören Rache und machen sich schwer bewaffnet auf nach Boston, um die Verbrecher zur Strecke zu bringen. Geradewegs laufen sie in eine Falle der Mafia, die nur darauf wartet, die beiden Brüder endlich zur Strecke zu bringen. Inzwischen versucht die Polizei mit den Cops Dolly, Duffy und Greenly den Priestermord aufzuklären. Unterstützt werden sie von der sexy FBI-Agentin Eunice Bloom (Julie Benz). Boston erwartet die Ankunft der „Heiligen“, doch die Verbrecher sind dieses Jahr auf die beiden Brüder vorbereitet.

10 Jahre mussten die Fans auf den zweiten blutigen Rachefeldzug der MacManus-Brüder gegen das Verbrechen warten. Positiv ist hierbei auf jeden Fall, dass die Darsteller des ersten Teils größtenteils wieder mit dabei sind. Auch wenn besonders die MacManus-Brüder ziemlich in die Jahre gekommen sind und scheinbar mehr mit dem eigenen Gewicht zu kämpfen haben, als mit den Gegnern, kann man sich eine Fortsetzung ohne die zwei Brüder einfach nicht vorstellen. Weichen musste dafür jedoch Willem Dafoe, der im ersten Teil eine tragende Rolle spielte. Er macht Platz für Julie Benz (bekannt aus Dexter), die als sexy FBI-Agentin aber auch eine gute Figur abliefert. Storytechnisch gibt es ebenso nicht viel Neues. Die MacManus-Brüder räumen wieder die Verbrecher in Boston aus dem Weg. Dabei werden die Actionszenen wie im ersten Teil in einer Rückschau gezeigt. Die Polizei ermittelt am Tatort und nach und nach sieht der geneigte Zuschauer, was sich vorher wirklich abgespielt hat. Dieses Konzept kann vielleicht die ersten paar Minuten unterhalten, läuft sich aber ebenso schnell tot wie im ersten Teil. Besonders in diesen Szenen macht sich das Fehlen des genialen Willem Dafoe doch bemerkbar.

Ansonsten wird das bewährte Strickmuster geboten. Wenig Neuerungen, dafür kompromisslose und harte Aktion gepaart mit der Coolness der MacManus-Brüder und einer dauerhaft derben Wortwahl. Leider wirken die meisten Witze einfach nur stumpf und die Gespräche kommen nicht an den Unterhaltungswert des ersten Teils heran. Trotzdem gefällt der Film insgesamt mit seinem ironischen Unterton und einer Menge schwarzen Humor. Unterstützt werden die Brüder diesesmal vom Mexikaner Romeo (Clifton Collins Jr.), der insgesamt eher blass bleibt und besonders am Ende an den Nerven der Zuschauer zerrt, und vom Vater (Billy Connolly), dessen Kultstatus nicht bezweifelt werden kann.

Angehenden Moralpredigern dürften besonders die fragwürdigen Motive des Films in Erinnerung bleiben. Der blutige Pfad Gottes 2 ist ebenso wie der erste Teil ein Selbstjustizthriller. Religiöser Fanatismus richtet sich gegen das Verbrechen auf der Erde. Die beiden MacManus-Brüder werden als von Gott gesandt dargestellt, um das Unrecht mit Waffengewalt zu bekämpfen und schlechte Menschen zu liquidieren. Unterstützt wird dieses Vorhaben durch die Polizei in Boston und auch die Bevölkerung steht hinter den Brüdern. Diese fragwürdigen Aussagen stoßen bei der FSK sicherlich auf keine Jubelschreie. Dabei ist zu erwähnen, dass alleinig die SPIO-Fassung ungeschnitten ist.

Aufgewärmt ist manchmal besser als gar nix. Fans des ersten Teils erhalten endlich neues Futter für ihren DVD-Player. Duffy kurbelt die bewährte Story des ersten Teils runter, ohne neue Akzente zu setzen. Teil 2 kann leider nicht an den Kultstatus des ersten Teils anknüpfen. Trotzdem kann man dem Film den Unterhaltungswert nicht absprechen. Viel Action, kernige Sprüche machen aus „Der blutige Pfad Gottes 2“ insgesamt trotzdem einen guten Film.

Fazit: Kann nicht an Teil 1 anknüpfen, ist aber dank viel Action und Ironie ein interessantes und unterhaltsames Sequel.

Daher

Meine Wertung: 3,5 /5

Der blutige Pfad Gottes 2, USA 2009, Regie: Troy Duffy; mit: Sean Patrick Flanery, Norman Reedus, Billy Connolly, Julie Benz, Judd Nelson

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[REC] 2 – Der Horror ist zurück

2008 schufen die jungen spanischen Regisseure Jaume Balagueró und Paco Plaza mit [REC] einen echten Horrohit und brachten somit das gesamte Genre in Aufruhr. Mit einer Handkamera bewaffnet liefen junge Leute in einem großen Gebäude vor hungrigen Zombies davon. Das Konzept war ebenso einfach wie innovativ. So dauerte es auch nicht lange, bis Hollywood mit „Quarantäne“ seine Adaption des Stoffes auf die Leinwand brachte. Aber auch eine Fortsetzung des Originals war nach dem Erfolg zwingend notwendig, weshalb Jaume Balagueró und Paco Plaza wieder auf dem Regiestuhl für [REC]2 Platz genommen haben.

[REC]2 setzt geschichtlich unmittelbar dort an, wo Teil 1 aufhörte. 70 Minuten sind seit der Geschichte des ersten Teils vergangen. Das Kamerateam, die Feuerwehr und die Bewohner des ersten Teils sind irgendwo in dem Gebäude entweder tot oder verschollen. Eine Polizeisondereinheit soll nun das hermetisch abgeriegelte Gebäude betreten und mit der Hilfe des Mediziners Dr. Owen (Jonathan Mellor) ein Gegenmittel gegen die Seuche finden, bevor diese sich verbreiten kann. Doch was die Truppe in dem Haus vorfindet, übersteigt jede Vorstellungskraft.

Vorallem der Stil des ersten Teils wurde von den beiden Regisseuren weitergeführt. Wer also Probleme mit Wackelkameras hat, der sollte um [REC]2 einen großen Bogen machen. Diese Idee wird in Teil 2 sogar noch verfeinert, das SWAT-Team hat Helmkameras und so kann munter zwischen einzelnen Perspektiven gesprungen werden und wirklich alles aus der Nähe gezeigt werden. Kombiniert wird dies im zweiten Teil mit einer weitergehenden inhaltlichen Tiefe. War im ersten Teil noch unklar, woher das Virus kommt und wieso plötzlich alle zu Zombies werden und sich gegenseitig auffressen wollen, liefert uns die Story in Teil 2 die ersten Erklärungen. Neu ist auch, dass mehrere Handlungsstränge parallel verlaufen, so sehen wir neben dem SWAT-Team auch eine Gruppe Jugendlicher, die sich aus Neugierde ins Haus schleicht.

Jaume Balagueró und Paco Plaza gelingt es, die Achterbahnfahrt der Angst, die bereits im ersten Teil durch geringe Licht- und Schatteneffekte und eine außergewöhnliche Geräuschkulisse hervorragend transportiert wurde, 1:1 in den zweiten Teil zu überführen. Wieder wird sich der geneigte Zuschauer bei der ein oder anderen Szene in den Sessel pressen, die 85 Minuten Laufzeit sind einfach höllisch spannend. Die Figuren hingegen bleiben blass, das SWAT-Team ist unter den Helmen vergraben, wenn sie nicht gerade von Zombies gefuttert werden. Lediglich Dr. Owen als zwielichtiger Charakter sticht heraus. Dies hat in Teil 1 mit den skurrilen Bewohnern des Hauses besser funktioniert. Aber wenn man die Sache ehrlich betrachtet, kommt es in einem solchen Film auch nicht unbedingt auf die Charakterzeichnung an, der Film ist trotzdem extrem packend.

Im Vordergrund des zweiten Teils stehen die Mysterien um Niña Medeiros. Die Story macht einige überraschende Wendungen, die Medienkritik des ersten Teils steckt dementsprechend zurück. Trotzdem ist [REC]2 ein überaus unterhaltsamer und packender Film geworden, den man jedem Horrorfan ans Herz legen darf. Den Vergleich zum ersten Teil muss dieser Film nicht scheuen. Die Regisseuren werkeln nach dem anhaltenden Erfolg bereits an einem weiteren Sequel und an einem Prequel, man darf also gespannt sein, wie die Geschichte weitergeht.

Fazit: [REC]2 ist eine höllisch spannende Achterbahnfahrt der Angst. Für Horrorfans nach dem ersten Teil ohnehin ein Muss.

Daher :

Meine Wertung: 4/5

[REC] 2 , Spanien 2009, Regie: Jaume Balagueró und Paco Plaza, FSK 16

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Secret Defense

Diane, eine junge und attraktive Studentin der Arabischen Sprache, dargestellt von Vahina Giocante, finanziert sich ihr Studium als Edelprostituierte. Durch den Agenten Alex (Gerard Lanvin), dem Vater ihres neuen Freundes Jeremie (Aurelien Wiik), wird sie für den französischen Geheimdienst rekrutiert und als Agentin für den Nachrichtendienst ausgebildet. Schnell gelangt sie zwischen die Fronten und es liegt an ihr, einen Terroranschlag in Frankreich zu verhindern. Ausgebildet mit den Techniken einer Spionin soll sie Informationen über den möglichen Zielort und den Zeitpunkt von einem islamistischen Terroristen in Erfahrung bringen. Doch die Zeit rennt unvermindert davon, der Terrorist befindet sich bereits auf dem Weg nach Frankreich.

Gleichzeitig zu den Geschehnissen um Diane gerät der Kleinkriminelle Pierre (Nicolas Duvauchelle) im Gefängnis in die Fänge eines islamistischen Terrornetzwerkes. Er konvertiert zum Islam und lässt sich nach seiner Entlassung in Afghanistan zum heiligen Krieger ausbilden.

Die Liste der Filme, die sich mit dem Terror beschäftigen, ist lang, doch der französische Film Secret Defense von Regisseur Philippe Haim geht einen anderen Weg als die meisten Produktionen. Erstaunlich nüchtern und actionarm im Vergleich zu amerikanischen Produktionen entwickelt der Film seine ganz eigene Art und besticht als cleverer Politthriller. Im Mittelpunkt steht die Arbeit des französischen Geheimdienstes, der Plot wirkt nicht konstruiert, sondern ist spannend. Schwarz-Weiß Malerei wie in den meisten Hollywood-Produktionen sucht man vergebens. Auch die Seite des französischen Geheimdienstes besticht nicht gerade durch ihre Menschenfreundlichkeit. Der Agent Alex erscheint als berechnender Machtmensch, der mit den Leben seiner Agenten spielt. Prägend ist hierzu auch sein Leitsatz: „Agenten sind keine menschlichen Wesen- sie sind nur Waffen!“

Die Sympathien des Publikums liegen von Beginn an bei Diane, die auf äußerst eindringliche Weise geradezu zu ihrem Engagement im Geheimdienst gezwungen wird und nun als vermeintliche Weinhändlerin einen Terroristen ausspioniert, mit vollem Körpereinsatz versteht sich. Auch die Parallelhandlung um Pierre erweist sich als dramatisch. Pierre versucht durch Dealen sich und seine Mutter finanziell über dem Wasser zu halten und wird dabei von einem Undercover-Polizisten geschnappt. Angekommen im Gefängnis trifft er sofort auf die harte Knastrealität. Er wird vergewaltigt und die einzigen Menschen, die im vermeintlich helfen wollen, sind Mitglieder einer islamistischen Vereinigung. Pierre gerät schnell in den Sog dieser Männer und lässt sich mit falschen Informationen über den heiligen Krieg ködern und schließt sich der Gruppe an. Der Islam gibt ihm halt und er versteift sich immer mehr in die religiösen Irrungen seiner vermeintlichen Brüder. Am Schluss kreuzen sich die Wege der Protagonisten und es beginnt der unerbittliche Showdown.

Die clever konstruierte Story vermag durch ein  hohes Tempo und einen dauerhaften Spannungsbogen über den ganzen Film zu unterhalten. Secret Defense ist ein packender und intensiver Kommentar des französischen Kinos zum Thema Terrorismus. Fern von übertriebener Action und Schwarz-Weiß-Malerei schuff Philippe Haim einen Film mit der Anregung zum Nachdenken. So muss ein Thriller heute aussehen.

Fazit: Secret Defense ist ein packender Terrorimus-Thriller. Empfehlenswert.

Daher:

Meine Wertung: 4/5 Punkten

TC

Secret Defense; Frankreich 2008; Regisseur: Philippe Haim; mit: Mehdi Nebbou, Rachida Brakni, Gérard Lanvin, Vahina Giocante,    Nicolas Duvauchelle; FSK 16

Trailer:

Neuer Blog, neues Glück?

abwarten